Abschied,

ja ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dies hatte sehr vielfältige Gründe. Zum einen waren die letzten Monate in Uganda sehr intensiv und zum anderen habe ich mich nun auch in Deutschland wieder ins Leben gestürzt. Nun noch einmal ein paar abschließende Worte zu Uganda, meinem Start hier in Köln und ein Dank an alle Partner.

Die Zeit gerade zum Ende hin in Uganda war sehr intensiv. Sportfeste, die alltägliche Arbeit mit EWAKA und der Kyabira Primaryschool, Meetings des Sportkomitees, Abschiedspartys, Ausflüge und vieles mehr. All diese Ereignisse zu beschreiben würde sicherlich den Rahmen sprengen. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir jedoch das große Sportfest von FoS als Abschied für Marie und mich, inklusive Parade mit Kapelle durchs Dorf (ein bisschen so wie Karneval). Ebenso die Zusammenarbeit mit Grace bei der Feldforschung, welche Grundlage für den Aufbau eines Bildungszentrums für Menschen mit Behinderung darstellt. Gemeinsam haben wir viele Familien in der Umgebung besucht. Einmal mehr konnte ich von Grace lernen, wie man durch geschickte Kommunikation die Informationen erhält, die benötigt werden, ohne die Regeln der Gastfreundschaft zu verletzen. Auch der Abschied an der Schule war schön, ein letztes Mal tanzen mit der gesamten Schule und der Austausch von kleinen Geschenken zwischen uns und den Kollegen waren Bestandteil einer tollen Abschiedsfeier.

Fazit:

Ich bin unglaublich dankbar, dass ich das Jahr in Uganda verbringen durfte. Ich bin dem ASC Göttingen zu großem Dank verpflichtet für die umfassende Vorbereitung und Betreuung. Ich möchte mich bei allen Menschen und Organisationen bedanken, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich habe in Uganda viele Erfahrungen sammeln können und unglaublich viel von meinen ugandischen Kollegen und Kolleginnen gelernt. Ich habe Freundschaften über Ländergrenzen hinweg geschlossen und freue mich schon auf ein Wiedersehen. Mitnehmen für mich werde ich jedenfalls die sehr wertschätzende Haltung der meisten Menschen in Uganda, sowie die Fähigkeit Probleme gemeinsam zu lösen, ohne eine Partei vor den Kopf zu stoßen. Gerade die Energie, der Einfallsreichtum und die Bereitschaft hart zu arbeiten, besonderes der jungen Menschen, hat mich sehr beeindruckt und für einen Motivationsschub für eigene Projekt gesorgt. Zu guter letzte ist die EWAKA Familie für mich zu einem zweiten Zuhause geworden. So blicke ich nun wehmütig und glücklich auf das Jahr zurück.

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Ausblick:

Ich bringe nun noch mein Studium zu Ende und studiere im Master Lehramt Sonderpädagogik. Danach geht es vermutlich nicht ins Referendariat, sondern in die Richtung der interkulturellen Bildung. Frei nach dem Motto pädagogisches Arbeiten ja bitte, Schule nein danke.

Ich arbeite nach wie vor mit und für EWAKA Foundation und werde hoffentlich im Dezember zum 2. Vorsitzenden des EWAKA Deutschland e.V. gewählt. Ich bin mit verantwortlich für die Entwicklung des Konzeptes für das Bildungszentrum. Im Rahmen meiner Masterarbeit möchte ich mit Hilfe qualitativer Sozialforschung, partizipativ mit allen beteiligten Partnern, sowie Schülerinnen und Schülern so ein Konzept entwickeln. Darüber hinaus werde ich im Bereich der Interkulturellen Bildung in Deutschland für Ewaka Deutschland e.V. tätig sein und unter anderem bei den Schulprogrammen mitarbeiten. Schaut doch mal bei EWAKA vorbei:

https://www.ewakafoundation.com/

 

 

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